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Neues Regelwerk der FIFA Pro Clubs Liga ProLeague
Veröffentlicht am 10.Jan.2019 - ProLeague von aLFr3d - 1487 mal gelesen

Der ein oder andere User hat es vermutlich bereits entdeckt: Die ProLeague-Administration hat in mehrwöchiger und enger Zusammenarbeit mit dem Spielerrat die Ligaregeln komplett überarbeitet. Dabei wurden insbesondere strukturell sinnvollere Regelkategorien erstellt, ungenaue Formalia in eine eindeutigere Sprache umgeschrieben sowie, aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate, neue Regeln beschlossen. Die aktuell einsehbaren Regeln sind ab sofort gültig. Dieser Artikel informiert über die wichtigsten Änderungen für Clubs und Spieler.

 

 

 


 

 

Hinweis für Spieler und Leader

Bitte nehmt euch die Zeit, und lest euch das neue Regelwerk einmal komplett durch!

Leader sollten in ihren Teammeetings mindestens auf die u.a. Änderungen hinweisen und ihre Spieler informieren.

(Sinnvolle) Fragen zu speziellen Regeln, die clubintern aufkommen, richtet ihr bitte gesammelt (clubweise) per PN an aLFr3d.

 

 

[ !!! dies sind lediglich auszugsweise Erläuterungen zu geänderten Regelinhalten !!! ]

 

 

§1 Allgemeines

In diesem Abschnitt werden Begriffe definiert, die im gesamten Regelwerk und auch im gesamten Wirkbereich der ProLeague [i.F. als „PL“ bezeichnet] Anwendung finden. 

 

§1.2.3 Überorganisationen

Es ist weiterhin nicht möglich, dass zwei Clubs, die für dieselbe Überorganisation auflaufen, in einer Liga spielen. Die Regel wurde nochmal neu verfasst um dies zu verdeutlichen.

 

§1.3.1 Zweitaccounts

Einen zweiten Proleague-Account (auf www.proleague.de) zu erstellen ist nur gestattet, wenn man sowohl im PC-Bereich der ProLeague als auch im PS4-Bereich der ProClubLiga teilnimmt. Die Erstellung eines zweiten Accounts aus jeglichen anderen Gründen ist nur mit Erlaubnis der ProLeague Administration gestattet. Zuwiderhandlung kann im Ermessen der ProLeague Administration mit ProLeague-Sperren (maximal acht Wochen) bestraft werden.

 

 

 

§2 Administration

Die „PL-Admins“ erhalten ihren eigenen Abschnitt im neuen Regelwerk, in welchem neben strukturellen und organisatorischen Aspekten auch Grundsätze verankert wurden, nach welchen die PL-Administration vorgehen, handeln und entscheiden muss.

 

§2.5 Grundsätze

Unter diese Grundsätze fallen Verhältnismäßigkeit, Verschwiegenheit sowie Objektivität.

 

 

 

§3 Spielerrat

Ebenso wie die Administration erhält auch der Spielerrat einen Abschnitt. Der Spielerrat wurde im Oktober 2018 erstmalig in der PL eingeführt und dient vorwiegend als Bindeglied zwischen Administration und Community. Des Weiteren ist im Regelwerk festgehalten, welche Aufgaben, Zuständigkeiten und Möglichkeiten der Spielerrat hat. 
Die Planung/Abstimmung der zukünftigen, organisatorischen Struktur, der Durchführung von Wahlen, die Länge der Amtsdauer usw. obliegen dem aktuell gewählten Spielerrat in Abstimmung mit dem PL Adminteam. Über die bisherigen Tätigkeiten des Spielerrats wurde bereits berichtet: https://www.proclubs.de/article.php?id=1134

Die o.g. Abstimmungsinhalte in Sachen Struktur, Wahlen, Amtsdauer etc. werden in Kürze beschlossen und veröffentlicht. 

 

 

 

§4 Spielregeln

Etwas umfangreicher umformuliert wurde insbesondere der Bereich Spielregeln.
Die Wichtigsten Regelungen im §4:

 

4.5 Spieleinladungen (insbesondere "Abtreten des Heimrechts")

Eine detailliertere Neuformulierung der Regelung des Heimrechts und dessen Abtretung in Verbindung mit diversen Bugs, die dazu führen, dass das Heimteam den Gegner nicht einladen kann, wurde hinzugefügt.

 

4.6 Respektvoller Umgang / Fairplay / Sportliches Verhalten !!!

Bugusing und unsportliches Verhalten war und ist auch weiterhin verboten. Speziell geregelt sind ab sofort die Fälle Torwart Blocken (4.6.3) und Behinderung bei Standards (4.6.4). Die Strafen, die bei Missachtung drohen, richten sich in erster Linie gegen das Team. Die Leader der PL-Clubs werden daher zukünftig noch mehr in die Pflicht genommen. In Einzelfällen können auch Strafen gegen verantwortliche Spieler verhängt werden.

 

 

 

§5 Modifikationen

Der sogenannte „Cheater-Paragraph“ ging aus den Vorfällen der vergangenen Saison hervor und beinhaltet umfassende Neuerungen. Die wohl wichtigste, neue Regel ist das Verbot jeglicher Spiel-Modifikationen. Das heißt, ab sofort sind alle Modifikationen in innerhalb der Regel aufgezählten Online-Modi von FIFA verboten, darunter insbesondere FIFA Ultimate Team.

Des Weiteren sollten die Milderungsgründe nach 5.5, die Meldepflicht bei Kenntnisnahme nach 5.6, die Folgen der Herstellung gefälschter Modifikationsbeweise nach 5.7 sowie Sperren für öffentlich gemachte Modifikationsvorwürfe nach 5.8 dringend beachtet werden:

 

§5.2 Verstoß gegen das Modifikations-Verbot !!!

Ab sofort umfasst das Verbot jegliche Online-Modi von FIFA, dazugehörend FUT, Koop, Online-Seasons, Skill-Games, ProClubs,... . Dies gilt im ProClubs-Modus natürlich in Liga- und Trainingsbetrieb, aber auch beim Funclubben, Abendturnieren und allen anderen Gelegenheiten, in welchen der Modus gespielt wird. Gleiches gilt für die anderen FIFA-Modi, insbesondere für den bereits erwähnten Modus FUT (FIFA Ultimate Team). Die Regel ist ebenso gültig für §5.3.

 

§5.5 Milderungsgründe

Wer beim cheaten erwischt wird und sich in vollem Umfang geständig zeigt, hat zwar in erster Linie sich selbst sowie ggfs. seinem Team geschadet, kann die unausweichliche Strafe jedoch durch umfassende Angaben deutlich abmildern. Hintergrund dafür ist, dass die ProLeague durch das gewonnene Wissen präventiver handeln und ihre Mechanismen im Kampf gegen Cheater verbessern kann und somit einen konkreten Nutzen davon hat.

 

§5.6 Kenntnisnahme einer Modifikation !!!

Wer Kenntnis von einer Modifikation erlangt, ist verpflichtet, diese bei den PL-Admins zu melden! Wer sein Wissen darüber geheimhält und sich im nachhinein herausstellt, dass er von einer nachgewiesenen Modifikation wusste, dem drohen ebenfalls PL-Sperren.

 

§5.7 Herstellung gefälschter Modifikationsbeweise !!!

Das Herstellen von gefälschtem Beweismaterial und dessen Nutzung zur Verdachtsmeldung bei den PL-Admins ist ebenfalls untersagt. Wer demnach Screenshots, Videos oder sonstige Beweise mit geeigneter Software zur Vortäuschung von falschen Fakten bearbeitet, wird ebenfalls bestraft.

 

§5.8 Öffentlich gemachte Modifikationsvorwürfe !!!

Dieser Paragraph hebt sich von der Regelung 12.8 insofern ab, dass er ein Spezialfall solcher Kommunikation ist. Wer demnach öffentlich einem anderen das Cheaten vorwirft und damit den Ruf womöglich schädigt, läuft Gefahr, dafür bestraft zu werden.

 

 

 

§6 Spielertransfers

 

§6.4.2 Spiellizenzen: Zeitpunkt des Transfers

Um rechtzeitig eine Spiellizenz zu erhalten und für einen Club spielen zu dürfen, muss der Transfer(!) ab sofort am Vortag des Pflichtspiels vollzogen und der Transfer öffentlich sichtbar sein. Die alte Regelung ermöglichte ein Schlupfloch, mit welchem man den ursprünglich verfolgten Zweck „umgehen“ konnte. Dies ist jetzt nicht mehr möglich.

 

§6.4.4 Vereinswechsel / FIFA-Versionswechsel

Nicht neu, aber wichtig: Bei jedem Vereinswechsel (der FIFA-Versionswechsel ist in dieser Hinsicht trivial) sind neue Screenshots anzufertigen.

 

§6.4.5 Erstellen von Screenshots

Das mehrfache, unvollständige oder fehlerhafte Einreichen von Screenshots sorgte in den letzten Monaten für einen erheblichen Mehraufwand für die PL-Administration, der darauf schließen ließ, dass die anfragenden User sich trotz Hinweisen zu Tutorial etc. keine bzw. wenig Mühe bei der Screen-Erstellung gaben und fleißig "drauf los screenten". Der "Top-User" schaffte es auf insgesamt 8 Einreichungen trotz ständigen Hinweisen auf die vorhandenen Fehler und das Tutorial. Unfassbar...!! -.-
Zukünftig können die entsprechenden Ligaleiter bei mehrfachen Falscheinreichungen temporär (d.h. auch bis in die nächste Spielwoche hinein) von der Bearbeitung absehen. Spieler könnten demnach nicht spielberechtigt(lizensiert) werden, auch wenn sie vorher rechtzeitig transferiert sind.
Auch hier können die Leader der jeweiligen Teams in die Pflicht genommen werden: Ihr wisst, wie es geht! Zeigt es euren neuen Spielern und sorgt dafür, dass vernünftige Screens hochgeladen werden.

 

 

 

§6 Spielertransfers

 

§7.1.1 Spielverlegungen

Ebenfalls nicht neu, aber nochmal zur Erinnerung: Pflichtspiele können im Einvernehmen der beiden Clubs innerhalb der Spielefrist (vor-)verlegt werden. Der Ligaleiter ist darüber zu informieren. Was jedoch nicht möglich ist, sind Verlegungen auf ein Datum außerhalb/nach der Spielefrist! Dies ist nur in besonderen Fällen sowie in Absprache und mit Genehmigung des Ligaleiters möglich.

 

 

 

§12 Strafenkatalog

Der Katalog wurde ebenfalls neu überarbeitet. Insbesondere die PP-Verteilung unter 12.4 sowie die neu eingeführten ShoutBox-Regeln unter 12.8, die weitreichende Folgen bei Missachtung haben können, sollten dringend zur Kenntnis genommen werden:

 

§12.4-F: Mehrfache Ermahnungen

Das Ansammeln von drei Ermahnungen nach §12.3 führt ab sofort zu PP-Bestrafungen.

§12.4.1 Staffelung der PP

...ist ab sofort geregelt.

§12.8 "Shoutbox-Regeln"

Die Shoutbox als Element auf der Proleague-Startseite wurde in den vergangenen Monaten immer häufiger als Schauplatz unsinniger Provokationen und Beleidigungen sowie als Austragungsort für noch unsinnigere Wortgefechte genutzt. Letztere führten, gespickt mit überwiegend unbelegten Vorwürfen/Anschuldigungen in teils miserabelster Grammatik, nicht selten zu Ausblendorgien. Der Sinn und Zweck der Shoutbox wurde nicht nur auf Seiten des Spielerrats und der Admins in Frage gestellt. Daher wurde beschlossen, hier einen kleinen Riegel vorzuschieben:

Die PL agiert nun mit einem Ban/Delete-System, und bestraft wiederholte Verstöße nach den in der Regel §12.8 ff. genannten Kriterien mit dauer-zunehmenden Shoutbox-Sperren bishin zu ProLeague-Sperren.

Nach §§12.8.4+5 können in extremen Einzelfällen auch lebenslange SB-Sperren und zeitweise PL-Sperren verhängt werden. Die Entscheidung erfolgt im Ermessen der PL-Admins und unter Betrachtung jedes Einzelfalls.

 

 

 


  • 3 Kommentare
  • 10.01.2019 um 16:00


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Simlor 18.01.2019 um 20:47
Bitte nicht falsch verstehen. Ich kritisiere hier nicht den SR an sich, da er für mich eine richtige und wichtige Weiterentwicklung ist. Was ich jedoch kritisiere, dass der SR laut den Regeln nicht das Recht hat an den Sitzungen über z.B. Spielersperren teilzunehmen, wenn das Admin-Team das verweigert. Für mich ist das eben eine Entscheidung in der Spielerrat ein festgeschriebenes Recht haben sollte mitzureden (es geht ja um Spieler aus der Community).
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aLFr3d 13.01.2019 um 12:45
Seit Bestehen des Spielerrates (SR) wurde dieser bei jeglichen Sitzungen hinzugezogen. Die Zusammenarbeit läuft aus meiner Sicht sehr positiv. Der SR war insbesondere auch vermittelnd bei den jüngsten Verstößen einzelner User/Spieler anwesend, hat sich selbst ein Bild machen können, hat vermittelt und war auch an der Meinungsbildung beteiligt. Für die Abstimmung, beispielsweise in Angelegeneheiten von Strafmaßfestsetzungen ist er somit indirekt beteiligt. Die letzte Entscheidung fällt das PL-Adminteam und dieses übernimmt damit auch die Verantwortung über die korrekte Umsetzung der Regeln. Was der SR sonst noch so „getrieben“ hat, kannst du im verlinkten Bericht nachlesen. Da wirst du auch sehen, dass der SR als „Institution“ sehr gut angenommen wurde und aufgrund der sehr positiven, menschlichen Zusammensetzung auch einen absolut unterstützenden Mehrwert für das Adminteam darstellt.
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Simlor 11.01.2019 um 15:48
Moin, ich hätte eine Frage zum Abschnitt des Spielerrates: Der Spielerrat soll ja ein Bindeglied zwischen Community und Adminteam sein. Für mich bedeutet das, dass der Spielerrat bei Entscheidungen, die die Community bzw. auch einzelne Spieler aus der Community betreffen involviert sein sollte, oder? Nun hat der Spielerrat aber laut §3.4.6 nicht das Recht an Admin-Meetings über Spielersperren oder ähnliches teilzunehmen, außer sie werden zu Beratungszwecken dazu gezogen. Aus meiner Sicht ist eine Spielersperre doch eigentlich eine Entscheidung bei der Spielerrat gerade dabei sein müsste, oder? Mein Vorschlag wäre, dass man den Spielerrat ein Teilnahmerecht bei §3.4.6 Nummer 3 und 4 nicht verwehrt, damit sie zumindest vermitteln bzw. mitreden können, auch wenn sie kein direktes Mitbestimmungsrecht haben.
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